Eröffnungskonzert Carinthischer Sommer
Seize pieces
| Petra Morzé |
Rezitation
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| Golnar Shahyar |
Gesang
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| Mahan Mirarab |
Gitarre
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| Markus Poschner |
Dirigent
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Eine Reise nach Isfahan
Fern & nah, das Motto des heurigen Festivals, wird im Eröffnungskonzert zu Klang und Wirklichkeit. Charles Koechlins »Persische Stunden« (»Les Heures Persanes«) entfalten mit impressionistischem Flair einen Reigen fein nuancierter Klangbilder.
Koechlin, 1867 in Paris geboren und von Zeitgenossen wie Claude Debussy verehrt, war ein wahrer Klangmagier und seiner Epoche weit voraus. Für sein großes Reiseepos ließ er sich von Pierre Lotis Roman »Nach Isfahan« inspirieren. Das ORF RSO Wien, das Festivalorchester des Carinthischen Sommers, musiziert unter der Leitung seines zukünftigen Chefdirigenten Markus Poschner. Petra Morzé rezitiert Ausschnitte aus dem Roman.
Eine Reise durch die Wüste zur Rosenblüte nach Isfahan – eine Gefühlswelt, die in deutlichem Gegensatz zur heutigen Situation im Iran steht. Koechlin verwandelte diese Worte und Bilder in Musik. Das Konzert beginnt mit einem zeitgenössischen Impuls der iranisch-kanadischen Musikerin Golnar Shahyar, Festival Artist, sowie des iranischen Gitarristen Mahan Mirarab. Gemeinsam hinterfragen sie die aktuelle Situation im Iran ebenso wie jene gesellschaftlichen Bedingungen, die zu diesem Konflikt geführt haben.
Angelika Messner, Dramaturgin Carinthischer Sommer