Metzmacher / Henze: Der Prinz von Homburg
revidierte Fassung 1991
Libretto von Ingeborg Bachmann
| Maximilian Schmitt |
tenor
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| Tanja Ariane Baumgartner |
mezzo-soprano
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| Kathrin Zukowski |
soprano
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| Lauri Vasar |
baritone
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| Georg Nigl |
baritone
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| Anthony Robin Schneider |
bass
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| Magnus Dietrich |
tenor
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| Ingo Metzmacher |
conductor
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»Der Prinz von Homburg«
Brandenburg-Preußen, 1675: In der Schlacht bei Fehrbellin im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg missachtet der junge General Prinz Friedrich von Homburg militärische Befehle – und erringt gerade dadurch den entscheidenden Sieg. Dennoch wird er von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt: Die Disziplin steht über allem. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?
In der ebenso stimmungsvollen wie packenden Opernfassung von Heinrich von Kleists Drama (1810), die die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und der Komponist Hans Werner Henze 1960 mit großem Erfolg in Hamburg uraufführten, spiegelt sich der Konflikt zwischen Vorschrift und Intuition auch auf musikalischer Ebene wider. Denn das Sujet, so Henze, erfordere »geradezu die Gegenüberstellung von Dodekaphonie und (cum grano salis) alter Harmonik: Die Dialektik von Gesetz und Gesetzesbruch, Traum und Wirklichkeit, Lüge und Wahrheit« sollte ihn »sein ganzes Leben lang nicht mehr loslassen«.
Unter der Leitung von Ingo Metzmacher ist für diese konzertante Aufführung der revidierten Fassung von 1991 gemeinsam mit dem RSO Wien ein illustres Ensemble versammelt, angeführt von Georg Nigl in der Titelrolle.
Walter Weidringer